Über zwei Drittel der touristischen Besuche in Großbritannien stammen aus Europa, und VisitBritain, die für die Tourismusförderung zuständige Behörde, versichert, dass sich für Reisen europäischer Bürger nach London und in den Rest des Vereinigten Königreichs im Jahr 2020 nichts ändert.
Flugzeuge, Fähren, Busse und Züge werden weiterhin wie gewohnt verkehren und die benötigten Dokumente für EU-Bürger, um nach Großbritannien für den Urlaub zu reisen, werden sich mindestens bis 2021 nicht ändern.. EU-Bürger können weiterhin mit Personalausweisen reisen, die europäische Gesundheitsversorgung und Versicherungskarten (EHIC) nutzen und weiterhin Urlaub oder Kurzaufenthalte im Vereinigten Königreich machen, ohne ein Visum zu benötigen. Reisende mit einem biometrischen Reisepass können die eGates für eine schnelle und unkomplizierte Einreise ins Land nutzen.
Der Europa-Direktor von VisitBritain, Robin Johnson, erklärte:
„Europa war und wird immer ein unglaublich wichtiger Markt für das Vereinigte Königreich sein, das etwa 27 Millionen Besuche europäischer Gäste pro Jahr verzeichnet. Wir versichern den EU-Besuchern, dass sich die Einreise- und Reisebestimmungen für Großbritannien im Jahr 2020 nicht ändern werden und sie weiterhin mit Zuversicht buchen können. Besucher können sich auf einen herzlichen Empfang freuen: Mit unseren atemberaubenden Landschaften, einer weltweit berühmten Kultur, einem reichen Erbe und lebendigen Städten ist immer eine gute Zeit, um Großbritannien zu besuchen.“
„Wir sind durch die positive Resonanz unserer europäischen Kunden auf unsere Vertrauenskampagnen und Willkommensbotschaften ermutigt worden und sind sicher, dass Besucher Großbritannien weiterhin als eine der bevorzugten Urlaubsdestinationen wählen. Da unsere Hotels, Geschäfte und Attraktionen in diesem Jahr ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, ist jetzt wirklich eine ausgezeichnete Zeit, eine Reise nach Großbritannien zu buchen.“
Die Nachforschungen von VisitBritain zeigen, dass für die meisten potenziellen Besucher aus Europa der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU keinen Einfluss auf ihre Entscheidung hat, Großbritannien als Urlaubsziel zu wählen, und dass das Land nach wie vor als gastfreundliche Destination gilt. Seit vielen Monaten arbeiten wir mit Branchenpartnern in ganz Europa an Vertrauensbotschaften, um Besuchern klarzumachen, dass sie das Vereinigte Königreich unter allen Umständen auch nach dem EU-Austritt besuchen können.
VisitBritain wird in diesem Frühjahr eine neue bedeutende Kampagne in Europa starten, um die großartigen Erlebnisse zu bewerben, die Besucher ausschließlich in Großbritannien machen können. Dabei werden Geschichten von Menschen und Orten erzählt, die das moderne Großbritannien zu einem so spannenden und einladenden Reiseziel machen. Die Kampagne wird in Frankreich und Deutschland, zwei der größten Tourismusmärkte Großbritanniens, sowie in Italien, den Niederlanden, den nordischen Ländern und Spanien laufen. Dies folgt auf die letztjährige Bewerbung Großbritanniens als Reiseziel in Europa mit der „British Summertime“-Kampagne – neben den üblichen Marketingmaßnahmen –, um Last-Minute-Buchungen zu fördern und die Sommerbuchungssaison zu verlängern. VisitBritain arbeitet weiterhin mit Partnern in ganz Europa zusammen, darunter Fluggesellschaften und Reiseveranstalter, um die Branche dabei zu unterstützen, den Wunsch, das Vereinigte Königreich zu besuchen, in tatsächliche Buchungen umzuwandeln.
VisitBritain hat kürzlich seine Prognosen für den Incoming-Tourismus im Jahr 2020 veröffentlicht. Für dieses Jahr wird sowohl bei der Zahl der Gesamtbesuche im Vereinigten Königreich als auch beim von den Besuchern ausgegebenen Betrag ein Rekordjahr erwartet. Die Ausgaben ausländischer Besucher im Vereinigten Königreich werden 2020 voraussichtlich ein Rekordhoch von 26,6 Milliarden Pfund erreichen, ein Anstieg von 6,6 % gegenüber der für 2019 erwarteten Summe von 25 Milliarden Pfund.
Die Zahl der Auslandsbesuche im Vereinigten Königreich soll in diesem Jahr auf 39,7 Millionen steigen, so viele wie nie zuvor, und damit 2,9 % über 2019 liegen.
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