Sardinian Craftsmanship in Cagliari | Workshops and Studios ⋆ %%FullTravel.it

Sardinian Craftsmanship, Workshops, and Studios in Cagliari

A journey into the world of Sardinian artistic craftsmanship and the niche sector of typical and traditional works of Cagliari, it is a path discovering the art masters.

Artigianato sardo: atelier Intrecci a Cagliari ©Foto Anna Bruno
Anna Bruno
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Il viaggio è la scoperta della produzione di oggetti d’arredo, del restauro, della decorazione, del “saper creare” e del “saper produrre” l’oggetto artistico, un itinerario di profondo valore culturale e sociale alla scoperta dell’identità del territorio sardo.

Sardinian Craftsmanship

Shops in Cagliari

Among the craft shops of Cagliari, a space to visit is definitely the atelier Intrecci” on Viale Regina Margherita, an exhibition space dedicated to the productions of “Sardinian excellences” that showcases the best of island artisanal and traditional craftsmanship.

Atelier Patrizia Camba

The atelier of designer Patrizia Camba presents objects of the “Sardinian artisanal tradition” designed and produced by various designers, textile creations, dresses, ceramics, furniture accessories, jewelry, and many other products. A rich collection of clothing and accessories, tailored for the right occasion, where natural fibers, shades and color plays, painting techniques on fabric, and traces of ancient traditions combine into an inseparable union, giving each piece a unique soul. The assortment of scarves and shawls entirely hand-embroidered or painted like canvases of a painting, orbace bags, hair ornaments, necklaces and brooches, frivolities or trendy luxury, where glamour and expertise meet in Sardinian made, is certainly the must of Intrecci. And then, household linen, all in natural fibers, where linen, the oldest among textile fibers, triumphs, a value for tablecloths and household linen. Jute, a natural fiber easy to dye with low commercial value, widely used for making coordinated furnishings, is also very popular.

Also at the Atelier are articles of tarlatan linen, lightweight cotton gauze, and finally many creations in wool, 100% Sardinian native. In all the linen pieces and fashion accessories, the dominant traits of Sardinian cultural and creative tradition prevail: the most represented symbols belong to the Sardinian plant and animal kingdom, ears of grain, roses, butterflies, and partridges that intertwine in a complex and colorful play of colors that enhance the fabrics and typical artisanal work. A mention and attention must also be given to the jewelry displayed in the Intrecci Atelier which often originates from recycled materials and where ceramics or vintage elements are inserted, making these accessories small works of art, testimony to craftsmanship linked to very ancient times but in continuous evolution.

Sardische Goldschmiedekunst

Sehr florierend in der sardischen Tradition ist auch die Kunst und die Goldschmiedeherstellung, die auf sehr entfernte Zeiten zurückgeht. Die Herstellung mit Edelmetallen hat keine einheitliche Stilrichtung, sie variiert von Provinz zu Provinz und wird von Einflüssen von außen beeinflusst (vor allem toskanischer und katalanischer Herkunft). Das sardische Schmuckstück ist ein typisches Produkt, in dem ein ethnischer Stil erkannt werden kann, ein Zeichen der tiefen Kultur des gesamten Volkes Sardiniens. Eng verbunden mit der regionalen traditionellen Tracht ergänzt es die Kleidungsstücke mit seinen dekorativen Elementen. Der Schmuck auf Sardinien hat schon immer einen sehr wichtigen Wert, der über Generationen weitergegeben wird, wie ein heiliges und wertvolles Objekt. In der Antike hatte der Schmuck nämlich die Funktion eines Mediums zwischen Menschen und Göttern, um deren Gnade zu erbitten oder die Kräfte des Bösen zu vertreiben; ein schwarzer Stein (Obsidian) innerhalb eines Silberreifens (Sabeggia) diente dazu, den Neugeborenen vor den Gefahren des bösen Blicks zu schützen. Die Schmuckstücke und alle wertvollen Gegenstände, die die Sarden (vor allem die Frauen) zu Lebzeiten begleitet hatten, begleiteten den Verstorbenen auch nach dem Tod, da sie die Bewachung des Körpers und die Wiedergeburt zum Leben garantieren sollten. Schließlich besiegelte der Schmuck das Eheversprechen als Symbol des Bundes und der Bindung.

Werkstatt für künstlerisches Kunsthandwerk von Bruno Busonera und den Söhnen Francesco und Fabrizio

Unter den traditionell bedeutenderen Produktionsstätten in Cagliari ist ein obligatorischer Halt die Werkstatt für künstlerisches Kunsthandwerk von Bruno Busonera und den Söhnen Francesco und Fabrizio, wo man die sorgfältige und minutiöse Bearbeitung geschickter Hände beobachten kann, die in der Lage sind, Schmuck aller Art mit der gekonnten Kombination von Drähten und Granulaten zu schaffen. In den Ausstellungsfenstern der Werkstatt kann man die typischen Kunsthandwerks- und traditionellen Goldschmiedearbeiten bewundern, ein Zeichen der tiefen Kultur des sardischen Volkes, wie: Knöpfe, Manschettenknöpfe, Halsketten und Anhänger, Ketten, Haken, Broschen, Ringe, Ohrringe, Amulette und sakrale Gegenstände. Diese Gegenstände finden sich alle in den traditionellen folkloristischen Trachten wieder, die man jedes Jahr im Rahmen des größten Volksfestes Sardiniens bewundern kann, das in Cagliari zu Ehren von Sant’Efisio und anderen weniger bedeutenden, aber nicht weniger charakteristischen Volks- und religiösen Feierlichkeiten stattfindet, die auf der ganzen Insel abgehalten werden.

Bottega Soha

Auch im Bereich der Goldschmiedekunst und Schmuck ist ein Besuch der Bottega Soha empfehlenswert, deren Kunsthandwerker die sardische Schmuckherstellung in moderner Form künstlerisch neu interpretiert haben und dabei die Motive der Tradition und der kreativen Seele Sardiniens hervorheben. In der Bottega Soha verschmilzt die handgefertigte Filigranarbeit in Sardinien (eine der ältesten Goldschmiedekünste der Welt) mit zeitgenössischem Design. Im Schaufenster eine reiche Ausstellung von Schmuckstücken, die von der Flora und Fauna Sardiniens sowie von den Motiven und Formen der Filigranarbeiten der sardischen Tracht inspiriert sind: Blütenrispen, hängende Formen, weitläufige und zarte Strukturen, die eine abstrakte Blumenkollektion schaffen, bei der das Gleichgewicht zwischen Material und Leerraum es den voluminös wirkenden Stücken ermöglicht, ihre Leichtigkeit zu bewahren.

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