Neben großen Fortschritten in den letzten zwanzig Jahren im Bereich Hotels, Residenzen, Gästezimmer und B&B ist Mailand bis heute ein Laboratorium, eine pulsierende Baustelle im Vorfeld eines epochalen Ereignisses wie der Expo. Die Metropole mit starkem wirtschaftlichem Fokus wurde lange Zeit fälschlicherweise als vor allem ein Ziel für Kongress- und Manager-Tourismus betrachtet; ein Etikett, das auch diejenigen unterstützten, die das Schicksal der Stadt verwalteten.
Erst in den letzten Jahren wurde das Bewusstsein dafür geschärft, dass die Stadt zu einem ganzheitlichen Reiseziel werden kann, das verschiedene Zielgruppen bedienen kann. Daher wurden neben der Eröffnung neuer Museen, der Wiederbelebung der Schifffahrt auf den Navigli, der Intensivierung kultureller Ereignisse, der Förderung des Parco Agricolo Milano Sud und weiteren wichtigen Initiativen auch Netzwerke von Unterkünften entwickelt, die neben den luxuriösen Hotels für Manager und Kongresse auch einfachere und familiärere Hotels, einladende Gästezimmer, Bed & Breakfasts in Privathäusern und sogar einige historische Stadtvillen und Jugendstilhäuser aus den frühen 1900er Jahren bieten.
Das Ergebnis ist, dass das Übernachtungsangebot in der lombardischen Hauptstadt heute so vielfältig und breit gefächert ist wie nie zuvor und alle Geschmäcker sowie Geldbeutel zufriedenstellt.

