Im historischen Zentrum von Mailand, in den stimmungsvollen Räumen der neunzehn- und achtzehnhundertjährigen Paläste Anguissola Antona Traversi und Brentani, befindet sich der Museumsverbund Gallerie d’Italia, der der Kunst des 19. Jahrhunderts gewidmet ist und etwa 200 Werke aus der Fondazione Cariplo (135 Stück) und der Sammlung von Intesa Sanpaolo (62 Stück) beherbergt.
Gallerie d’Italia. Unter diesem Namen vereinen sich die musealen und kulturellen Zentren von Intesa Sanpaolo auf nationaler Ebene: historische Bankpaläste im Herzen italienischer Städte werden zu Ausstellungsorten umfunktioniert, um die bedeutendsten eigenen Sammlungen zugänglich zu machen.
Das erklärte Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, das das ganze Land umfasst und Orte beinhaltet, die das Interesse und die Annäherung des Publikums an Kunst in ihren vielfältigen Ausdrucksformen fördern. Zentren, die temporäre Ausstellungen, kulturelle und wissenschaftliche Initiativen, musikalische Programme und pädagogische Workshops beherbergen.
Die Entstehung der Gallerie d’Italia resultiert aus dem Wunsch – empfunden als Verpflichtung –, das umfangreiche Eigentum von Intesa Sanpaolo mit der Öffentlichkeit zu teilen und für das kulturelle Wachstum des Landes einzusetzen. Bestehend aus wertvollen Kunstsammlungen (von archäologischen Funden bis zu Zeugnissen des 20. Jahrhunderts, etwa 20.000 Werke, von denen 10.000 von besonderem kunsthistorischem Interesse sind), aus bedeutenden architektonischen und zivilen Gebäuden sowie wertvollem Archivmaterial, wurde dieses Erbe von rund 250 Banken aus verschiedenen italienischen Regionen übernommen, die in die Gruppe eingegangen sind.

Das Projekt Gallerie d’Italia erreichte einen seiner wichtigsten Momente mit der Eröffnung der Gallerien am Piazza Scala in Mailand.
Die Wege der Gallerie d’Italia reichen von den Basreliefs Antonio Canovas aus dem späten 18. Jahrhundert bis zu den präfuturistischen Meisterwerken von Umberto Boccioni, begleitet von ebenso bedeutenden Meistern unseres Landes wie Francesco Hayez, Gerolamo Induno, Angelo Inganni, Federico Zandomeneghi, Giovanni Boldini, Telemaco Signorini, Giovanni Segantini, Angelo Morbelli, Gaetano Previati, Giulio Aristide Sartorio.

