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Das verlassene Dorf Romagnano al Monte

Romagnano al Monte ist ein stilles, verlassenes Dorf. In Süditalien findet man nicht selten verlassene Dörfer.

Romagnano al Monte, borgo abbandonato - Foto Alessandro Bonvini
Massimo Vicinanza
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Das Geisterdorf Romagnano al Monte

Romagnano al Monte (Salerno), 641 m über dem Meeresspiegel, liegt auf einem Felsvorsprung und blickt auf die tiefe Schlucht des Flusstals des Bianco. Rundherum erheben sich hohe Gipfel und steile Felswände über Abgründe. Nach dem Erdbeben von 1980 wurde das Dorf vollständig verlassen, während es in den 60er Jahren mehr als 600 Einwohner zählte. Die Bevölkerung zog in Sozialwohnungen um, aus denen Romagnano Nuovo entstand, nicht weit vom alten Ort entfernt.

In den Tagen nach dem Erdbeben zogen die Einwohner in ein Zeltlager (Romagnano Nuovo) etwa 1 km von Buccino entfernt, wo sie bis heute leben, nachdem sie vom Staat kostenlos kleine Landstücke proportional zu ihrem Besitz im alten Dorf erhalten hatten. Nur 8 Jahre vor dem Erdbeben war in Romagnano die Wasserversorgung angekommen.

Romagnano al Monte stammt aus dem Mittelalter und hat eine sehr ähnliche Geschichte wie andere bescheidene Gebirgsansiedlungen mit pastoraler Wirtschaftsweise, deren Geschichte mit den Ereignissen und Schicksalen der feudalen Besitztümer verbunden ist. Auf dem Gipfel des Ortes befinden sich die Reste einer Befestigungsmauer der Baronkastelle, während sich im Zentrum auf dem Platz SS Rosario das Rathaus und die Kirche der Madonna del Rosario aus dem 18. Jahrhundert befinden.

Romagnano al Monte, borgo abbandonato - Foto Alessandro Bonvini
Romagnano al Monte, verlassener Ort – Foto Alessandro Bonvini
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