Nationales Archäologisches Museum des Oberen Agri-Tals, Grumento Nova ⋆ FullTravel.it

Nationales Archäologisches Museum des Oberen Agri-Tals, Grumento Nova

Museo archeologico nazionale dell'Alta Val d'Agri
Redazione FullTravel
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Das Museum zeigt anhand archäologischer Dokumentationen die Besiedlungsformen und die Geschichte der römischen Stadt Grumentum und des gesamten Gebiets des oberen Agri-Tals. Ein erster Abschnitt, der der Vorgeschichte gewidmet ist, präsentiert Überreste von Elephas antiquus und Equiden, die vor etwa 120.000 Jahren im Gebiet von Grumento nachgewiesen wurden, das damals von einem großen Seegebiet geprägt war. Besonders repräsentativ für die klassische und hellenistische Zeit sind die in der Umgebung von Montemurro gefundenen Grabbeigaben aus der Zeit der lucanischen Besetzung des Gebiets (4. Jahrhundert v. Chr.), die rotfigurige Keramiken, Waffen und Rüstungsgegenstände, Bankettablegware, Kosmetikgefäße und Schmuckstücke enthalten, welche die Präsenz einer aristokratischen Elite belegen. Die religiöse Sphäre spiegeln die Votivgaben wider (vornehmlich Terrakottastatuetten), die in einem ländlichen Heiligtum aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. am Stadtrand gefunden wurden und einer weiblichen Gottheit gewidmet sind. Der Museumsrundgang endet mit der Präsentation bedeutender Funde aus der römischen Stadt Grumentum, die im 3. Jahrhundert v. Chr. nach der römischen Eroberung des Gebiets gegründet wurde. Unter den zahlreichen im Forum gefundenen Artefakten sticht der feine Marmorkopf von Livia Drusilla hervor, der Witwe des Kaisers Augustus, sowie eine Elfenbeindose mit einer dionysischen Szene; aus den Thermen stammen Marmorstatuen, leider kopflos und beschädigt, die zwei Nymphen, Aphrodite mit Delfin und Dionysos darstellen. Besonders hervorzuheben ist die epigraphische Abteilung mit Feier- und Grabinschriften.

Informationen zum Nationalen Archäologischen Museum des Oberen Agri-Tals

85050 Grumento Nova (Potenza)
097565074
sba-bas.grumentonovamuseo@beniculturali.it
https://www.archeobasilicata.beniculturali.it
Quelle: MIBACT

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