Sie hat ihren Ursprung in der kontinuierlichen Tätigkeit der Ente Cassa, die im Laufe der Zeit mit besonderem Feingefühl bedeutende Werke von Künstlern, vor allem aus der Region, gesammelt und erweitert hat. Das Kriterium für die Zusammensetzung der Sammlung bevorzugte natürlich vor allem Künstler, die der Stadt Forlì im Laufe der Zeit Ruhm verliehen und ihren kulturellen Wert erhöht haben. Es handelt sich folglich um Werke von Persönlichkeiten, die in Forlì tätig waren und gearbeitet haben und die nicht nur durch Geburt zur Stadt der Romagna gehören, sondern auch, weil sie dort ausgebildet wurden oder sich niederließen, um ihr Leben lang zu arbeiten und zu wirken.
1992, als sich die Ente Cassa in eine S.p.A. und eine Stiftung aufteilte, wurde das künstlerische Erbe der Società Bancaria übertragen. Eine neuere Operation, aus dem Jahr 2001, war der Rückkauf durch die Stiftung des bedeutenderen historischen und künstlerischen Teils, dessen Werke des zwanzigsten Jahrhunderts die poetisch-figurative Kunst der historischen zeitgenössischen Kunst betreffen, insbesondere von Gianna Nardi Spada, Pio Rossi, Felice Carena, Giuseppe Graziosi, Ludovico Tommasi und Gaetano Previati. Die Sparkasse von Forlì hat auch die Ausstellung zu Ehren von Gio Ponti in Forlì unterstützt und gefördert und setzt ihre Aktivitäten in diese Richtung fort. In diesem Zusammenhang seien folgende Ausstellungen erwähnt: „Pais Italia. Fotos von Rodrigo Pais von 1955 bis 1960“, „Maurizio Camporesi. Piazza e Romagnoli. 80er Jahre“, „Lena Papadaki. Kreta der Seelen“ und „Tesori Restaurati. Die Drucke und Zeichnungen der Raccolte Piancastelli“ von 2008; „Augusto Antonio Dirani. Eine Retrospektive“, „Francesco Giuliari. Zitate“, „Otello Turci. Die Materie wird Leben“ und „Massimo Sansavini. Vom Himmel und von den Sternen“ von 2009, „Eine Generation im Aufbruch – Kunst und Leben am Ende der Zwanziger Jahre“, „Angelo Biancini. Porträts“, „Ugo Savorana. Ardebatut facula“, „Die sechziger Jahre in Forlì aus der Sicht von Angelo Sabatini. Bilder aus dem historischen Archiv der Fotogiornale“ und „Dantes Inferno. Illustriert von Roberto Casadio“ von 2010. Schließlich 2011 „Ausdrucksformen des Glaubens in der Kunst in der Romagna zwischen 800 und 900“, „Pantieri: Von der Keramik zur Malerei“ und „Dum scribo spero. Die Kunst des Schreibens. Schreiben in der Kunst“.
Informationen zur Kunstsammlung der Cassa dei Risparmio di Forlì
Corso Garibaldi, 45,
47121 Forlì (Forlì-Cesena)
https://www.fondazionecariforli.it
Quelle: MIBACT

