Das Jüdische Museum in Rom, untergebracht im monumentalen Komplex des Großen Tempels, ist seit 1960 geöffnet und beherbergt die Sammlungen der Jüdischen Gemeinde Roms: römisches Silber aus dem 17. und 18. Jahrhundert, kostbare Stoffe aus ganz Europa, illustrierte Pergamente, Marmorfragmente, die dem Abriss der fünf Synagogen im Ghetto entgangen sind.
Am 22. November 2005 wurde das Museum nach Renovierungsarbeiten wiedereröffnet: sieben komplett neu gestaltete Ausstellungsräume mit einem didaktischen Rundgang, der die prächtigen Kunstgegenstände und wertvollen Dokumente hervorhebt, die die zweitausendjährige Geschichte der Juden in Rom erzählen, die Beziehungen zwischen Juden und der Stadt, die Jahres- und Lebensfeste.
Ein einzigartiger Bezugspunkt, um die Traditionen, Religion und Geschichte der römischen Juden zu entdecken, die einer der ältesten Gemeinden der Welt angehören.
Das Museum verfügt heute über:
- Einen herrlichen Bestand vor allem aus den Zeiten des Ghettos (1555-1870) mit etwa 400 Silberobjekten, 900 Textilien, 100 Marmorstücken sowie Abgüssen, Dokumenten und Pergamenten.
- 600 qm überdachte Fläche, barrierefrei zugänglich, klimatisiert.
- 7 Ausstellungsräume.
- Vitrinen und Träger für die Exponate, entworfen nach den neuesten museologischen Standards.
- Beschriftungen und Schautafeln in Italienisch, Englisch und Hebräisch.
- Ein 35-minütiges Video „Ein Stern über dem Tiber“, die Juden Roms von der Emanzipation bis heute, auf Italienisch und Englisch.
- Der Garten mit der Galerie der antiken Marmore. Zwei Synagogen, der Große Tempel und der Spanische Tempel, sind in die Besichtigung eingeschlossen.

