Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der ältesten und malerischsten in Deutschland und erstreckt sich von der Gegend der Hauptwache über den Römerberg, den historischen Teil der Stadt, bis hin zu den Ufern des Main. Auf diesem Markt befindet sich der größte Weihnachtsbaum Deutschlands, der direkt vor dem Römer, dem alten Rathaus der Stadt, steht.
In Bezug auf Besucherzahlen und Größe ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt einer der größten Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland. Die aufwändigen Dekorationen, die Kreativität der Stände und die Panoramablicke über den Römerberg sorgen dafür, dass er einer der wärmsten und atmosphärisch reichsten Märkte ist.
Die frische Winterluft füllt sich mit dem Duft von Glühwein, gerösteten Maronen, Bratäpfeln und mischt sich mit dem aromatischen Nadelholzduft. Diese Zeit ist auch ideal, um sich von Ideen für einzigartige Geschenke inspirieren zu lassen oder die weihnachtlichen Traditionen neu zu entdecken.
Ein weiterer Schwerpunkt des Frankfurter Weihnachtsmarktes ist der traditionelle hölzerne Häuschen-Stand, der jedes Jahr auf dem Paulsplatz aufgebaut wird und wo Besucher Geschenkideen aus Honig und natürlichem Bienenwachs finden können.
Eine neuere moderne Tradition ist das „Rosa Weihnacht“ auf dem Friedrich-Stoltze-Platz, ein Bereich der Stadt, der der LGBT-Gemeinschaft gewidmet ist. Dieser Markt mit hölzernen Ständen bietet den Besuchern eine Mischung aus traditionellen und modernen Köstlichkeiten, wie hausgemachte Suppen, frisch gebackene Lebkuchen und Cocktails.
Das Besondere am Frankfurter Weihnachtsmarkt ist die bewahrte Verbindung zu lokalen Kunsthandwerkern. Da jahrelang keine Kunsthandwerker von außerhalb der Region zugelassen wurden, wurde der Wert lokaler Handwerkskunst geschützt. Auch heute noch sind die auf den Ständen ausgestellten Artikel lokal hergestellt und von bester Qualität. Beispielsweise soll das Spielzeug des Frankfurter Marktes das schönste sein, vom Schaukelpferd über Stoffpuppen bis zu Holzwagen. Früher kauften die Frankfurter Eltern ihr Spielzeug ausschließlich auf diesem jährlichen Markt.
In den Lokalen und Restaurants rund um den Markt kann man eine genussvolle Pause einlegen und traditionelle Gerichte in moderner Interpretation kosten.

Unbedingt probieren sollten Sie einen Becher gewürzten Glühwein, während Sie ein „Bethmännchen“, eine berühmte Mandel- und Frankfurter Marzipan-Spezialität, genießen, und den Besuch mit einer Weihnachtsfahrt auf dem Main abschließen.
Umrahmt vom Hintergrund des Römerbergs und der Paulskirche erstrecken sich über 200 Weihnachtsbuden entlang des Mains, auf dem Stoltzeplatz und dem Hauptwacheplatz und bilden so einen der bedeutendsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Ursprünglich als Markt entstanden, entwickelte er sich im Laufe der Zeit zu einem Treffpunkt für Freunde und Familien dank seiner Glühweinstände, einer unvergleichlichen Auswahl an Leckereien und beheizten Tavernen.
Für besonders Neugierige ist ein Besuch des Christmas Garden ein absolutes Muss – ein etwa zwei Kilometer langer Rundweg durch den Deutsche Bank Park, der die Besucher in eine magische und beleuchtete Atmosphäre eintauchen lässt. Für etwas Farbtupfer auf der Tour sollten Sie unbedingt den Rosa Weihnacht auf dem Friedrich-Stoltze-Platz, einem Bereich der Stadt für die LGBT-Community, sowie den Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt an der panoramareichen Goethe-Turm besuchen.
Wer eine wundervolle Aussicht auf die Stadt genießen möchte, sollte den City Xmas nicht verpassen, einen Markt auf dem Dach des Parkhauses Konstablerwache, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die bekannte Frankfurter Skyline hat und gleichzeitig typische weihnachtliche Regionaltraditionen erleben und schmecken kann. Besonders sehenswert ist auch der Römerberg, um das Läuten der Glocken der Kirchen der Stadt zu hören: Ein einzigartiges Erlebnis, bei dem man das Läuten von 50 Glocken aus zehn Kirchen der Wohnviertel gleichzeitig vernehmen kann.
Für Naschkatzen umfasst das kulinarische Angebot Weihnachts-Spezialitäten wie Quetschemännchen, Figuren aus getrockneten Pflaumen, herbstliche Produkte wie Kastanien, Waffeln, Glühwein, Reibekuchen und regionale Süßigkeiten wie die Bethmännchen, feine Plätzchen aus Marzipan und Mandeln. Auch die neuen Interpretationen typischer Frankfurter Spezialitäten wie Handkäs, ein Käsefondue oder Crêpes mit grüner Soße und Brustspitze begeistern.
Die Märkte bieten außerdem eine einzigartige Gelegenheit, die Stadt mit City-Touren zu erkunden: Bootsfahrten, geführte Touren und Virtual-Reality-Erlebnisse machen Ihren Besuch noch magischer und begleiten Sie bei der Entdeckung der schönen Mainstadt und eines ihrer bedeutendsten Bürger: Johann Wolfgang von Goethe. In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt vom 21. November bis zum 22. Dezember statt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr, Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei und für alle geöffnet.

