Die arabische Stadt bewahrt unverändert die Orte der Sultane und ihrer zahlreichen Ehefrauen. Manche bezeichnen sie als Stadt in der Stadt. Andere finden kaum Worte, um einen der meistbesuchten und am meisten beneideten Orte Andalusiens zu beschreiben.
Wir sprechen von der Alhambra, einer Art Stadt im arabisch-andalusischen Stil, die im Laufe der Zeit die Ereignisse und Einflüsse der Herrscher der Stadt durchlebt hat. Dieses außergewöhnliche Ensemble, das viele Gebäude umfasst, entstand im fernen 13. Jahrhundert durch Mohammed I Ibn al-Ahmar. Später wurde es von anderen Sultanen erweitert und schließlich vom Kaiser Karl V., der 1526 einen Komplex im Renaissance-Stil errichten ließ.
Die Alhambra thront auf einem Hügel mehr als 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der spanische Dichter Garcia Lorca bezeichnete sie als „Das verlorene Paradies der Mauren“. Unter ihr erstreckt sich Granada, die Stadt der weißen Häuser, die einige Volkslieder inspiriert hat. Granada liegt im Herzen Andalusiens, einer der schönsten Regionen Spaniens, deren Traditionen und Folklore hier noch lebendig sind.

