Man kann zum Beispiel von Piazza Tommaso Campanella starten, die von der vierzehnten Kirchenzeit der Kirche San Domenico dominiert wird und durch ein herrliches Rosettenfenster sowie zahlreiche Werke aus dem späten 18. Jahrhundert im Inneren besticht.
Wenn man den Corso Telesio betritt, das pulsierende Herz der Altstadt, einst “Via dei Mercanti” genannt, kann man die Kirche der Ritter von Malta, den Palazzo Tarsia und den Alten Stadtsitz bewundern.
So gelangt man zur Kathedrale, die ursprünglich aus dem 11. Jahrhundert stammt und im Laufe der Jahrhunderte, auch bedingt durch Erdbeben, mehrfach umgebaut und renoviert wurde.
In kurzer Entfernung taucht der Piazza XV marzo auf, der an die Aufstände vom 15. März 1844 erinnert und in dessen Umfeld viele Denkmäler liegen, vom zentralen Denkmal Bernardino Telesios über das Teatro Rendano, den Regierungspalast bis hin zur Accademia Cosentina mit der städtischen Bibliothek, einer der bedeutendsten im Süden Italiens. In der nahegelegenen Via Gaetano Argento befindet sich der Palazzo Sersale, in dem 1535 Kaiser Karl V. während eines Aufenthalts in Cosenza beherbergt wurde.
Daneben liegt das Kloster der Jungfrauen, in dem zahlreiche Meisterwerke der Malerei des 16. Jahrhunderts aufbewahrt werden. Das gesamte Gebiet zwischen dem Corso Telesio und der sogenannten Giostra Vecchia, der Seele des Renaissance-Cosenza, stellt für die Stadt ein unbezahlbares historisches und kulturelles Erbe dar; hier befinden sich architektonische Juwelen wie der Palazzo Caselli, der Palazzo Orsomarsi, der Palazzo Bombini sowie die Bögen von Vaccaro und Sambiase.

