Der eigentliche Umbra-Wald (5.500 Hektar) ist das Herz der staatlichen Forstkomplexe des Gargano (10.330 Hektar), ein pflanzlicher Schatz des Gargano und der gesamten Region Apulien. Der gesamte Komplex stellt ein wirklich beispielhaftes Beispiel für Erhaltung, Verwaltung und Ausstattung für den touristischen Gebrauch eines Naturguts dar. Im Umbra-Wald besteht die Baumdecke überwiegend aus Laubwäldern, unter denen Eichen dominieren, aber auch aus Aleppokiefern und Buchenwäldern. In der Gegend von Dispensa, rechts der Straße, die vom Umbra-Wald zur Küste führt und dem Tesoro-Tal folgt, kann man den „Koloss des Waldes“ (gekennzeichnet) bewundern, eine etwa 40 m hohe Buche mit einem Stammumfang von über 5 m an der Basis. Die Fauna besteht aus Rehen, einer einheimischen Population, die durch ihre geringe Größe gekennzeichnet ist, sowie aus Wildkatze, Iltis, Dachs, Siebenschläfer, Marder, Fuchs, Eichhörnchen und zahlreichen Vogelarten, darunter der seltene Dalmatiner Specht und Greifvögel wie Uhu, Habicht, Mäusebussard und Sperber. Bevorzugte Orte zur Beobachtung sind die „Cutini“, kleine Karstsenken, in denen sich Regenwasser sammelt und die die einzigen natürlichen Wasserquellen für die Fauna darstellen. Wenige Meter vom Weg entfernt (ca. 800 m) befindet sich das Besucherzentrum des Umbra-Waldes, wo man ein Modell des Garganischen Vorgebirges im Maßstab 1:25.000 bewundern kann, Steinwerkzeuge, die auf die frühe Anwesenheit des Menschen am Gargano hinweisen, eine Holzsammlung, Großfotografien der Tier- und Pflanzenwelt sowie eine umfangreiche Sammlung ausgestopfter Tierarten. Beim Zentrum befindet sich eine Freiluftanlage, in der eine typische Köhlerstation nachgebaut wurde.
Informationen über das Besucherzentrum der Staatlichen Forstverwaltung
Umbra-Wald,
71018 Monte Sant’Angelo (Foggia)
088 4560944
utb.forestaumbra@corpoforestale.it
https://www3.corpoforestale.it
Quelle: MIBACT

