Vom Ägäischen Meer umspült, ist die Insel Alonissos noch nicht vom Massentourismus überrannt, was sie zum bevorzugten Ziel für anspruchslose Reisende macht. Zum Schutz und zur Bewahrung der natürlichen Schönheiten der Insel gibt es den National Marine Park of Alonissos – Northern Sporades (NMPA-NS), den ersten Naturpark Griechenlands (gegründet 1992).
Der Park umfasst weitere 6 Inseln sowie 22 unbewohnte Inselchen und ist in zwei Schutzgebiete unterteilt: ein größeres und ein kleineres. Alonissos gehört zur zweiten Zone, die gewisse Einschränkungen für Wildcamping und das Entzünden von Feuerstellen vorsieht.
Die Reise zu den natürlichen Schönheiten von Alonissos beginnt mit der Ankunft in Patitiri, dem wichtigsten Zugangspunkt der Insel aufgrund seines natürlichen Hafens. Hier konzentriert sich der meiste Touristenzustrom von und zur griechischen Festland sowie zu benachbarten Inseln.
Ob mit traditionellen Kaiki-Booten oder zu Fuß auf faszinierenden Wanderwegen, man erreicht die zahlreichen Strände der Insel Alonissos, darunter die Strände von Agios Dimitrios (mit herrlicher Aussicht) und Rousoum (wahrscheinlich der beliebteste Strand mit traditionellen Tavernen, Nachtlokalen und Mietunterkünften).
Entlang der Küste gelangt man zum charakteristischen Dorf Votsi, mit seinen weiß getünchten Häusern auf ockergelben Felsen und kleinen Fischerbooten als romantische Kulisse für gemütliche Gasthäuser.

