Die Suchanfragen der Touristen nach Italien sind im letzten Monat weiter gestiegen. Gut für Apulien, Sardinien und Kalabrien.
Während der letzten Wochen hat sich der Wachstumstrend stabilisiert, was das große Interesse der Touristen an Italien und die Wiederaufnahme des Reisesektors bestätigt: Das ergibt sich aus dem Destination Travel Report von Lybra, der regelmäßig die Daten zu Flugsuchanfragen vom ersten internationalen Metasucheportal für Flüge analysiert.
Zusammenfassung
Positiver Wachstumstrend seit Wochen
Im Zeitraum vom 15. Mai bis 13. Juni haben die Suchen nach Italien weiter zugenommen, was den im April begonnenen Kurswechsel bestätigt: Anfang 2021 zeigten die Daten eine Stagnation, eine Marktblockade, die mindestens vier Monate andauerte. Erst mit den Osterfeiertagen und der Lockerung der Beschränkungen haben die Reisenden wieder Flüge nach Italien gesucht, und heute können wir sagen, dass der positive Trend stabil ist.
Die Wachstumsrate ist seit mittlerweile zehn Wochen positiv und Italien erhält durchschnittlich 507.000 Suchen pro Tag. In den letzten dreißig Tagen wurden etwa 15,2 Millionen Suchen mit einer durchschnittlichen täglichen Wachstumsrate von 2,3 % durchgeführt, und das Land bleibt das drittmeistgesuchte Reiseziel weltweit, nach Spanien (22,7 Mio) und den USA (18,8 Mio).

Die Nutzer sind zu 58,2 % Ausländer mit 8,8 Millionen Suchen, während der Inlandsmarkt die restlichen 41,8 % (6,3 Millionen Suchen) ausmacht. Unter den ausländischen Märkten sind die aktivsten Deutschland und Spanien, jeweils mit 1,3 Millionen Suchen, die in den letzten dreißig Tagen mit einer höheren täglichen Wachstumsrate als der Durchschnitt (jeweils 3,6 % und 3,8 %) gestiegen sind. Es folgen Frankreich (871.000 Suchen), Großbritannien (667.000) und Griechenland (455.000).
Jede Nationalität hat ihre Präferenzen bezüglich der Ankunftszeiten, die nicht nur kulturell bedingt sind, sondern auch durch unterschiedliche Reisebestimmungen beeinflusst werden: Italien hat kürzlich die Quarantänepflicht für Einreisende aus dem Ausland aufgehoben (mit einigen Ausnahmen), aber für einige Herkunftsmärkte wie Großbritannien und die USA ist es nach wie vor dringend ratsam, nicht essentiell nach Italien zu reisen.
Was suchen die Touristen
Die Deutschen suchen beispielsweise nach Flügen mit einer durchschnittlichen Buchungsfrist von 39 Tagen und sind stark an Juni interessiert: Für die vier Sommermonate entfallen 41 % der Suchen auf Ankünfte im Juni, 34 % auf Juli, 17 % auf August und 7 % auf September. Die Spanier haben eine durchschnittliche Buchungsfrist von 44 Tagen und zeigen keine besonderen Präferenzen hinsichtlich der Ankunftsmonate: September bleibt jedoch ein wenig bevorzugter Monat (7 %).
Die italienischen Touristen zeigen im Allgemeinen ein vorsichtigeres Verhalten: Daten deuten deutlich auf Last-Minute-Bewertungen hin, mit großem Interesse an den Wochenenden im Juni, das im Juli stark abnimmt. Wenig Zuwachs gibt es nur in den ersten Augustwochen, ansonsten ist das Reiseinteresse im restlichen August sowie im September sehr gering.
Kalabrien, Sardinien und Apulien sind am stärksten gefragt
Die beliebtesten Reiseziele der Italiener sind hauptsächlich Inseln: An erster Stelle steht Catania mit 737.000 Suchen, gefolgt von Palermo (661.000), Olbia (481.000) und Cagliari (392.000). Auch Apulien ist sehr gefragt: 364.000 Suchen für Bari und 299.000 für Brindisi.
Ausländer bevorzugen große Städte
Ausländer bevorzugen stattdessen große italienische Städte, vor allem Rom (1,9 Millionen Suchen), Mailand (1,5 Millionen), Neapel (686.000), Venedig (676.000) und Bologna (357.000), aber auch sehr interessiert an Palermo (497.000), Catania (486.000), Bari (461.000) und Cagliari (327.000).
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