Tschernobyl tourismus, Pripjat wird zum Reiseziel ⋆ FullTravel.it

Tschernobyl öffnet sich für den Tourismus, Pripjat wird zum Reiseziel

Pripyat oggi, Chernobyl, quel che rimane dopo il disastro
Anna Bruno
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Pripjat heute

Jedes Jahr besuchen etwa 6000 Touristen die Stadt Pripjat, wo sich Tschernobyl befindet, heute eine Geisterstadt, die seit jenem fernen 25. April eingefroren ist. Die Tschernobyl-Tour, nicht von den zuständigen Behörden genehmigt, war recht erfolgreich, sodass die ukrainische Regierung sie offiziell machte, weil Tschernobyl inzwischen zu einem der meistbesuchten Orte in der Ukraine geworden ist.

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Solange man sich nicht lange in der Umgebung von Tschernobyl aufhält, ist das Strahlenrisiko nicht hoch. Die Strahlungswerte haben stark abgenommen, aber es ist wichtig, die richtigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, wie nichts anzufassen und sich nur in den ausgewiesenen Bereichen aufzuhalten. Ob Horror- oder Gedenktourismus, wie immer man es nennen möchte, heute öffnet sich Pripjat für die andere Seite der Medaille, die zum Nachdenken und Erinnern auffordert.

Tschernobyl besichtigen

Die Tschernobyl-Tour ist auch eine kleine Geldmaschine. Die Kosten für die etwa 4-stündige Besichtigung liegen zwischen 400 Dollar pro Person und 160 Dollar pro Kopf in Gruppen. Einige private Unternehmen organisieren die Touren. Tour2Chernobyl ist eines davon. Details zur Tschernobyl-Tour sind auf der Website des Unternehmens mit zahlreichen Bildern, Videos, nützlichen Informationen, Kalender und Online-Buchung zu finden. Die Katastrophe von Tschernobyl ist eine noch immer offene Wunde..

Pripjat heute, Tschernobyl, was nach der Katastrophe übrig geblieben ist

Es sind inzwischen ganze fünf Jahrzehnte vergangen seit jenem 26. April 1986, als das Kernkraftwerk Tschernobyl einen Unfall erlitt, der die ganze Verwundbarkeit des Atomkomplexes offenlegte.

Auch heute benötigt das Kernkraftwerk neue Eingriffe, und der Strahlungswert bleibt trotz all der vergangenen Jahre noch hoch, wenn auch unter Kontrolle.

In den letzten Monaten wurde der Erinnerung an jenen schrecklichen Tag und die Zeit danach traurig gedacht, nicht nur wegen eines wichtigen Jubiläums (25 Jahre seit der Tragödie), sondern auch, weil ein weiteres Kraftwerk, diesmal im technologischen Japan, in Fukushima, nach einem zerstörerischen Erdbeben seine gesamte Fragilität zeigte. In Italien wiederum ist die Nuklear-Debatte sehr aktuell geworden, obwohl das Risiko schon immer hoch war, da einige Atomkraftwerke in den Nachbarländern, aus welchen Gründen auch immer, direkt an unseren Grenzen gebaut wurden.

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