Shopping Sardinien: die Handwerksbetriebe im Südwesten ⋆ FullTravel.it

Shopping Sardinien: die Handwerksbetriebe im Südwesten

Der Südwesten Sardiniens, mit den Gebieten Sulcis, Iglesiente und der Insel Sant’Antioco, zeigt ausgefeilte Handwerkskünste, die die Herausforderung der Zeit bestanden haben.

Artigianato sardo: atelier Intrecci a Cagliari ©Foto Anna Bruno
Anna Bruno
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Holz, Kork, Kupfer, Silber, Textilfasern sind die Materialien, aus denen geschickte Hände kleine Wunder schaffen: geschnitzte Holzmöbel, Keramik, geflochtene Körbe, Schmuck, Teppiche, Wandteppiche, traditionelle Kostüme. Typisch für Sant’Antioco ist zum Beispiel die Verarbeitung von Bisso, der kostbaren „Meerseide“, die von der Pinna Nobilis, einer vom Aussterben bedrohten Muschel, ausgeschieden wird, deren Fasern im Textilbereich verwendet werden, wobei ein altes, ebenso strenges wie mühsames Verfahren befolgt wird. Auf der Insel kann man wunderschöne Handwerksstücke im Museo del Bisso bewundern und in der Werkstatt der letzten Kunsthandwerkerin, die diese Kunst bewahrt, Chiara Vigo.

Im Textilbereich verdienen auch die Erzeugnisse aus Giba und Villamassargia im Binnenland des Sulcit Beachtung, wo man in den Werkstätten Vorhänge, Kissen, Handtücher, Banküberwürfe, Teppiche und weitere fantastische Heimtextilien kaufen kann, die von den Kunsthandwerkerinnen noch auf manuellen Horizontalwebstühlen mit traditionellen Techniken wie pipiones und Traubenmuster hergestellt werden.

Iglesiente, ein Land mit starker Bergbautradition, ist hingegen bekannt für seine hochwertige Messerschmiedekunst, die auch bei Sammlern begehrte Stücke hervorbringt, genannt Arresoias (das typische Schäfermesser), deren Klinge direkt zwischen Amboss und Hammer geschmiedet und mit Techniken gehärtet wird, die jeder Kunsthandwerker streng bewahrt.

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