Gegründet im Jahr 1978, ist das Regionalmuseum für Naturwissenschaften in dem barocken Gebäude untergebracht, das einst das Krankenhaus San Giovanni Battista beherbergte.
Die Dauerausstellung “Schmuck in der Festung” mit den Abteilungen Mineralogie, Petrographie und Geologie bildet den ersten ständigen Ausstellungskern des Museums. Die Auswahl der einzelnen Exponate basiert vor allem auf ästhetischen Aspekten, der besonderen Architektur, der Farbgebung, Form und Anordnung der Kristalle.
Man kann prächtige Dolomitzwillingskristalle, Exemplare von Manganit, Quarz, Pyrit bewundern – ein mineralogisches Mikrokosmos.
Die Räume im Erdgeschoss, gestaltet vom Architekten Andrea Bruno, ähneln dem Laderaum eines Schiffs aus dem 19. Jahrhundert oder einer Arche und beherbergen die wertvollen wissenschaftlichen Sammlungen, die ab dem 18. Jahrhundert begonnen wurden.
Zu den ausgestellten Tieren gehört der Elefant Fritz, der 25 Jahre in Stupinigi lebte, der Amerikanische Bison und Exemplare ausgestorbener Arten von außergewöhnlichem wissenschaftlichem Wert, wie die Großalk, der Beuteltierwolf Thylacin, der Barbarenlöwe und das Quagga. Das Museum bietet auch temporäre Ausstellungen und verfügt über eine fachkundige Bibliothek, die der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Informationen zum Regionalmuseum für Naturwissenschaften
Via Giolitti, 36, 10100 Turin

