Schon zu napoleonischer Zeit Sitz des Außenministeriums und später des Kriegsministeriums, wurde der Palazzo Moriggia, der 1900 an die Familie De Marchi überging, von der Ehefrau des berühmten Naturforschers Marco De Marchi an die Stadt Mailand geschenkt und zu diesem Anlass als Museumssitz bestimmt.
Durch eine vielfältige Sammlung aus Drucken, Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Waffen und Erinnerungsstücken illustrieren die Kollektionen die Periode der italienischen Geschichte zwischen Napoléon Bonapartes erster Italienkampagne (1796) und dem Anschluss von Rom an das Königreich Italien (1870).
Die Ausstellung ist chronologisch geordnet und führt durch fünfzehn thematische Säle, ergänzt durch zwei Räume für Wechselausstellungen. Die letzte Einrichtung stammt aus dem Jahr 1998, als die permanente Ausstellung, welche die wesentlichen Sammlungsstücke umfasst, unter Beibehaltung der chronologischen Abfolge überdacht wurde. Besonders hervorzuheben sind die Erinnerungsstücke an die Krönung Napoleons in Italien (der grün-silberne Mantel und die kostbaren königlichen Insignien), die Standarte der Lombardischen Legion der Reiterjäger, die erste italienische Trikolore, um nur einige Beispiele zu nennen.
Bei dieser Gelegenheit wurden das Beleuchtungssystem und die beschrifteten Tafeln neu gestaltet sowie der dahinterliegende „Romantische Garten“ wiederhergestellt. Via Borgonuovo, 23, Tel. 02.88464186

