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Museum der Bruderschaft des hl. Josef, Monopoli

Museo della confraternita di S. Giuseppe
Redazione FullTravel
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Die Forschung, das Studium und die Katalogisierung von Gegenständen aus der Vergangenheit sind grundlegende Elemente zur Aufwertung unseres historischen und künstlerischen Erbes. Dies ist der Sinn des von Don Michele Lorusso, damaliger Pfarrer der Kirche Santa Teresa und geistlicher Leiter der Bruderschaft des Hl. Josef, initiierten Projekts.
Die 1992 gegründete Initiative führte zur Entstehung eines echten Museums entlang der Emporen der benediktinischen Klausurschwestern, wo man Reliquiare, Messbücher, wertvolle Textilien und liturgische Gegenstände bewundern kann – genau an den Orten, an denen sie verwendet wurden. Ein Holzkreuz aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einer Christusstatue aus Pappmaché wurde bei Beerdigungsprozessionen verwendet.
Ebenfalls aus geschnitztem und vergoldetem Holz ist eine Krone, die früher auf dem eucharistischen Tabernakel platziert wurde, von der Pendel das Baldachintuch in verschiedenen Farben und Stoffen entsprechend der liturgischen Zeit herabfallen ließen. Ein rosa lackierter Holz-Sarkophag mit floralen Motiven und Elementen der Trauerliturgie stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert, wie die Inschrift an der kleinen Tür belegt: „Loprieno e Lanave Schnitzer und Vergolder. Bari-1908”.
Dieser wurde während Begräbnisfeiern verwendet, um vorübergehend einfache Särge von bescheidenen Personen aufzunehmen. Ein Reliquiar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist eine Holzschatulle, dekoriert mit floralen Mustern und Glas, um die dort enthaltenen Reliquien betrachten und verehren zu können.
Wunderschön erscheint die Statue der heiligen Philomena, die auf roten Kissen und goldenen Spitzen liegend dargestellt wird. Die Vitrine mit der Heiligen wurde auf Wunsch von Don Michele Lorusso aus der Kapelle des hl. Josef in das Museum der Bruderschaft gebracht, da die Verehrung der Heiligen von der katholischen Kirche nicht anerkannt wurde.
Abschließend erinnern wir an zwei Gemälde, die die Schmerzvolle Mutter und den hl. Franz von Paola darstellen, beide aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.”

Informationen zum Museum der Bruderschaft des hl. Josef

Kirche S. Leonardo,
70043 Monopoli (Bari)
080 747968
historiassociazione@libero.it

Quelle: MIBACT

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