Diözesanmuseum für sakrale Kunst in Sermoneta ⋆ FullTravel.it

Diözesanmuseum für sakrale Kunst in Sermoneta

Museo diocesano d’arte sacra di Sermoneta Sermoneta
Redazione FullTravel
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Das Museum wurde gegründet, um kirchliche Gegenstände aufzunehmen, die hauptsächlich aus den Kirchen von Sermoneta stammen, die nicht mehr für den Gottesdienst genutzt werden. Es befindet sich in einigen Räumen der Kollegiatkirche S. Maria, in der alten Kapelle der Heiligen Drei Könige und im angrenzenden Oratorium der Battenti, Bauwerke aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der erste Raum hat einen quadratischen Grundriss und ist mit einem Kreuzgewölbe überspannt; der zweite ist ein rechteckiger, gewölbter Saal, der vollständig von Giovan Domenico Fiorentini (1747–1820) mit Szenen aus dem Leben Jesu Christi und Heiligenbildern bemalt wurde. Letzterer war Sitz der Bruderschaft der Battenti, einer Laienvereinigung, die das Ziel hatte, die spirituelle Erhebung der Mitglieder durch Andachts-, Wohltätigkeits- und Kultpraktiken zu fördern. Im Museumsbereich sind Gemälde und Fresken, Skulpturen, Goldschmiedearbeiten, liturgische Gewänder sowie illuminierte liturgische Bücher ausgestellt, Werke vom 16. bis 19. Jahrhundert. Unter den Gemälden stechen besonders hervor die Krönung der Jungfrau von Girolamo Siciolante da Sermoneta (1521–1575) und der Erzengel Michael, der den Teufel vertreibt, von Frans Van de Kasteele, genannt Francesco da Castello (ca. 1541–1620). Zu den erwähnenswerten Objekten zählen ein silberner Kelch von 1592, ein Messingtafel für Almosen in Relieftechnik aus dem 15. Jahrhundert und ein illuminiertes Chorbuch mit Pergamentblättern und einem Einband aus Leder mit Messingblechplatten, geprägt, graviert und durchbrochen. In der angrenzenden Kirche S. Maria ist die Madonna degli Angeli mit der Stadt Sermoneta im Schoß zu bewundern, gemalt von Benozzo Gozzoli um 1456.

Informationen zum Diözesanmuseum für sakrale Kunst in Sermoneta

Piazza Santa Maria, 15
04013 Sermoneta (Latina)
0773694261
beniculturali@diocesi.latina.it

Quelle: MIBACT

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