Archäologisches Gebiet von großer Bedeutung, das die Wichtigkeit des antiken Siponto in der Römerzeit (Kolonie seit 194 v. Chr.) belegt, als es eine der Haupt-Häfen der Regio II war. Die Überreste der dreischiffigen frühchristlichen Basilika mit zentraler Apsis und Mosaikboden erinnern daran, dass sie Sitz einer der wichtigsten Diözesen der Region war. Wertvolle Mosaikböden aus der Bauphase der Basilika (4. Jh. n. Chr.) und ihrer Umgestaltung im folgenden Jahrhundert sind innerhalb der mittelalterlichen Kirche Santa Maria Maggiore sichtbar.
Die Kirche, errichtet Ende des 11. bis Anfang des 12. Jahrhunderts, ist eines der Kernstücke der romanischen Architektur Apuliens. Sie hat die Form eines Würfels mit einer kleinen Kuppel in der Mitte und einer Krypta mit Außeneingang. Ende des 12. bis Anfang des 13. Jahrhunderts unterzog man sie zahlreichen Restaurierungen. Für Bau und architektonische Dekoration wurden Materialien der älteren Siponto wiederverwendet (Säulen, Kapitelle). Hervorragend ist das Portal mit Arkade, getragen von zwei Säulen, die auf dem Rücken eines Löwen ruhen.
Die derzeitigen Ausgrabungen befassen sich mit der mittelalterlichen Epoche der Stadt, vor ihrer Aufgabe im 13. Jahrhundert.
Informationen zum Archäologischen Park von Siponto
Viale Di Vittorio
71043 Manfredonia (Foggia)
0884 587838
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Quelle: MIBACT

