Das Dorf Mazia, ein Ortsteil von Malles, ist das erste italienische Projekt, das vom Österreich zusammen mit Deutschland und Slowenien (im Jahr 2018) unterstützt wird. Die Initiative zielt darauf ab, ein Netzwerk von 26 verbundenen Bergregionen zu schaffen, die Dörfer, Regionen und Kulturen umfassen, um nachhaltigen und ökologischen Tourismus zu fördern.
Sie befindet sich in Val Venosta, der Bergregion von Mazia, ein Ortsteil von Malles, der am 23. Juli das Zertifikat der Teilnahme am Projekt „Bergsteigerdorf“ erhält, das vom österreichischen Alpenverein OAV in Zusammenarbeit mit der Alpenkonvention, dem österreichischen Umweltministerium und dem Regionalentwicklung Fonds gefördert wird. Ziel ist es, ein Netzwerk von 26 verbundenen Bergregionen zu schaffen, die Dörfer, Regionen und Kulturen umfassen. Das Projekt wurde vor 10 Jahren ins Leben gerufen, um die authentischen Bergregionen der Alpen vor immer invasiverem Massentourismus zu bewahren, dabei die Landschaften und echten Gegebenheiten der Region zu unterstützen und ökologischen sowie nachhaltigen Tourismus zu fördern. Österreich wurde auch von Italien, Deutschland und Slowenien ergänzt.
Südtirol, bekannt für seine kulturelle und landschaftliche Vielfalt, ist die erste nationale Initiative, die sich diesem Projekt anschließt, und das Dorf Mazia gilt als Symbol dieser Zusammenarbeit. Mazia liegt südlich des Brenners und befindet sich im Herzen der Venosta-Alpen am Hang des Cima Palla. Das kleine Bergdorf hat den authentischen Charakter der alpinen Tradition bewahrt, und die Gemeinde selbst verkörpert diesen kulturellen Reichtum. Außerdem sind die extremen Bedingungen an den trockenen Hängen ein Paradies für seltene Pflanzen- und Tierarten. Aufgrund seiner Lage auf über 1.500 Metern Höhe, neben dem Rio Saldura, und mit einem einzigartigen Blick auf La Palla Bianca, ist das Dorf ein Ziel für Wanderer, die den alten Bewässerungskanälen namens Waale folgen und die sieben Saldur-Seen bewundern möchten. Zu den religiösen und historischen Sehenswürdigkeiten gehören die Pfarrkirche San Florinus, die Kapelle St. Martin und die Überreste der Schloss Mazia di Sotto. Interessant ist, dass die Vergangenheit des Tals Mazia so wild ist wie seine Berge: Die berüchtigten und legendären Raubritter Matscher waren aus dieser Gegend stammend.
Am 23. Juli, im Rahmen des traditionellen Festes des Dorfes, findet die Übergabe der Zertifikate statt. Ebenfalls im Juli werden die anderen Partner des Netzwerks die Beitrittserklärung unterzeichnen: Neben den deutschen Bergsteigerdörfern kommen dieses Jahr Sachrang und Schleching dazu. Während Jezersko in den Kamnik- und Savinja-Alpen, einem Juwel der slowenischen Alpen, im Jahr 2018 das erste Bergsteigerdorf in Slowenien wird.
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